Außergewöhnliches
(zur 125-Jahrfeier in 2003)
Eine Auswahl verschiedener Aktivitäten unserer Feuerwehr
Teilnahme an Fastnachtszügen
Die Feuerwehr beteiligte sich mit den Themen Der Holzklau (1981), Alles im Eimer (1982) und Apfelschwemme (1983) an den Fastnachtszügen in Höhr-Grenzhausen.
Drei-Städte-Wandertage
Ein sehr beliebtes Großereignis war der jährlich stattfindende Drei-Städte-Wandertag, der zwischen Neuwied, Bendorf und Grenzau stattfand. Als besondere Attraktion verkehrte auf der parallel verlaufenden Bahnstrecke ein Pendelzug mit historischen Lokomotiven und Waggons. Die Feuerwehr war dabei mit einem Versorgungsstand am Grenzauer Bahnhof vertreten und stellte sich mit einem Auto und Getränken entlang des Weges auf. Vor jeder Ankunft des jeweils nächsten Zuges wurde bereits vorgezapft, um die heranströmenden Massen versorgen zu können. Die Dampflokomotive wurde bei dem Halt gleichzeitig mit Wasser befüllt.
Absicherung bei Großveranstaltungen
Die Feuerwehr führt bei vielen öffentlichen Veranstaltungen Sicherungsmaßnahmen durch, zum Beispiel bei Feierlichkeiten im Keramikmuseum oder Verkehrssicherung anlässlich des Weihnachtsmarktes.
Im Sommer 1988 fand in Höhr-Grenzhausen die Deutsche Straßenmeisterschaft der Radamateure statt. Die Veranstaltung wurde vom
Velo-Club Neuwied '81 e.V. ausgerichtet. Neben den anderen ortsansässigen Organisationen war auch die Feuerwehr zur Absicherung des Streckenverlaufs mit mehreren Fahrzeugen im Stadtgebiet anwesend.
Offene Stadtmeisterschaften im Sportschießen
Regelmäßig nimmt die Feuerwehr an den Offenen Stadtmeisterschaften der St. Sebastianus Schützengesellschaft Höhr 1859 e.V. teil. Dabei
erzielten die Mannschaften immer wieder Ergebnisse in den oberen Rängen. An den Meisterschaften nehmen Vereine und Gruppierungen aus ganz Höhr-Grenzhausen teil, die Feuerwehr ist mit zwei Startgruppen zu je vier Mann vertreten. Im Jahr 2000 schaffte es Guido Paulus dabei in der Einzelwertung auf den ersten Platz.
Restaurierung des alten TLF 16

Zu Beginn des Jahres 1997 begann die Restaurierung des alten Tanklösch- fahrzeuges TLF 16, welches bereits 1993 nach insgesamt 33 Dienstjahren mit 23.000 Kilometern auf dem Tacho ausgemustert wurde. Unter der Federführung von Frank Kauert wurde das Fahrzeug von sechs Kameraden in seinen Originalzustand versetzt. Die Besonderheit des Fahrzeuges war unter anderem die mechanische Seilwinde sowie die durchgängige Tür an der Seite des Fahrzeuges. Das Fahrzeug wurde seinerzeit in dieser Form nur in geringen Stückzahlen produziert.

Besuch in Gerbershausen
Im Frühjahr 1997 besuchten die Mitglieder aller Ortsfeuerwehren auf Einladung der Gemeinde Gerbershausen den Landkreis Eichsfeld im ehemaligen hessisch-thüringischen Grenzgebiet. Nach der Wende wurden ältere Feuerwehrfahrzeuge, die zwar durch neuere Modelle ersetzt werden sollten, jedoch durchaus noch zum täglichen Einsatz geeignet waren, an Gemeinden in den neuen Bundesländern übergeben, um dort den Aufbau der Feuerwehren zu fördern. Dabei wurde vom Westerwaldkreis das Hillscheider Tanklöschfahrzeug an die kleine Gemeinde in der Nähe von Heiligenstadt übergeben, wo es nun neben einem Fahrzeug aus DDR-Beständen seinen Dienst verrichtet. Während des Besuches wurden einige interessante Ausflüge unternommen.
Fahrsicherheitstraining
Unsere Klasse-2-Fahrer nutzten die Möglichkeit, mit Einsatzfahrzeugen an verschiedenen Fahrsicherheitstrainings teilzunehmen. Auf einem Übungsgelände in Wüschheim waren spezielle Parcours eingerichtet, in denen es galt, auf nasser Fahrbahn Hindernissen auszuweichen und kontrolliert abzubremsen.
Kauf einer Waschmaschine
Im Frühjahr 1998 beschaffte die Verbandsgemeinde eine Spezial-Waschanlage für Einsatzbekleidung. Das rund 35.000 Mark teure Gerät ist in der Lage, neben Einsatzjacken auch Atemschutzmasken und Chemikalien-Schutzanzüge zu behandeln. Nach nur zweieinhalb Stunden sind die verdreckten Jacken nach einem Einsatz wieder gewaschen, getrocknet und neu imprägniert. Dabei wird die Anlage auch von anderen Wehren genutzt, um nach Großeinsätzen schnell wieder auf frische Kleidung zurückgreifen zu können. Ein weiteres Plus: die Jacken müssen nun nicht mehr zu Hause gewaschen werden.