Aktuelles

 

Einsätze im Januar 2012

29.01.2012

Das Jahr 2012 startete für die Feuerwehr Höhr-Grenzhausen mit einem umgestürzten Baum an der Tennishalle am Moorsberg. Dieser konnte mit geringem Aufwand von der Straße entfernt werden. Am 07.01.2012 wurde bei einem Brand in Bellingen, der Gerätewagen Atemschutz zur Unterstützung angefordert. Dort stellte man den Feuerwehren vor Ort, Umluft unabhängige 
Atemschutzgeräte zur Verfügung. Gleich zweimal wurde die Feuerwehr am Donnerstag, den 19.01. alarmiert. Gegen Mittag löste eine Brandmeldeanlage in einem Industriebetrieb aus. Am Abend wurde dann ein Kaminbrand gemeldet. Hier wurde über die Drehleiter eine Kaminkette eingesetzt und mit der Wärmebildkamera der Schornstein überwacht bis der Schornsteinfeger an 
der Einsatzstelle eingetroffen war. Am Samstag folgte ein Alarm mit dem Stichwort: Zimmerbrand ohne Menschenrettung. Die Mieter konnten das Feuer mit einem Pulverlöscher löschen. Durch den starken Rauch wurde das Treppenhaus gelüftet und der Dachboden kontrolliert.

 

Mit wenig Geld, Leben retten!

14.01.2012

 

 

70% der Brandopfer verunglücken nachts in den eigenen vier Wänden. Gefährlich ist dabei nicht so sehr das Feuer, sondern der Rauch. 95% der Brandtoten sterben an den Folgen einer Rauchvergiftung! Rauchmelder haben sich als vorbeugender Brandschutz bewährt.
 
Tagsüber kann ein Brandherd meist schnell entdeckt und gelöscht werden, nachts dagegen schläft auch der Geruchssinn, so dass die Opfer im Schlaf überrascht werden, ohne die gefährlichen Brandgase zu bemerken. 
Rund 500 Menschen sterben jährlich in Deutschland an Bränden. Ursache für die etwa 200.000 Brände im Jahr ist aber im Gegensatz zur landläufigen Meinung nicht Fahrlässigkeit. Sehr oft lösen technische Defekte Brände aus. 
Rauchmelder (Brandmelder) retten Leben – der laute Alarm des Rauchmelders warnt Sie auch im Schlaf rechtzeitig vor der Brandgefahr und verschafft Ihnen den nötigen Vorsprung, um sich und Ihre Familie in Sicherheit bringen zu können.

Der Gesetzgeber hat eine Nachrüstpflicht in vorhandenen Wohnungen bis Juli 2012 in Rheinland-Pfalz angeordnet. 
Mehr dazu erfahren Sie in den kommenden Wochen an dieser Stelle. 

 

Frohes Neues Jahr! 

02.01.2012

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie ein frohes und gesundes Jahr 2012!

Ihre Freiwillige Feuerwehr Höhr-Grenzhausen.

 

Glück und Unglück liegen dicht beisammen

14.12.2011

Seit Anfang November wurde die Feuerwehr Höhr-Grenzhausen 8 mal alarmiert. In der Nacht vom 05. auf den 06.November wurden die Feuerwehrleute aus dem Schlaf gerissen: Feuer 3 – Menschenleben in Gefahr -. Mit dem Löschzug bestehend aus Einsatzleitwagen, Löschgruppenfahrzeugen und Drehleiter, rückten die Kameraden aus. Das Feuer war von weitem in der Nacht zusehen. Dieses war schnell unter Kontrolle und gelöscht. Menschen kamen dabei nicht zu Schaden. Am frühen Morgen des 18.11.2011 gegen 3 Uhr alarmierte die Rettungsleitstelle Montabaur mit dem Stichwort „unklarer Feuerschein Alexanderplatz" die Einsatzkräfte. Hier konnte durch schnelles Eingreifen und aufmerksame Anwohner schlimmeres verhindert werden. Es brannten Mülltonnen unter einem Dachvorsprung. Eine PKW-Fahrerin hatte am 28. Glück im Unglück. Durch die reifglatte Fahrbahn zwischen Hillscheid und Neuhäusel geriet sie mit ihrem Fahrzeug auf die Gegenspur und kollidierte mit einem entgegenkommenden Fahrzeug. Mittels hydraulischem Rettungsgeräten wurde die Fahrerin aus dem Wrack befreit.

PKW-Brand war das Einsatzstichwort am 02.12. Das erste Fahrzeug vor Ort meldete, dass ein Wohnmobil in voller Ausdehnung brannte. Unter Atemschutz wurde der Brand gelöscht und die Gasflasche geborgen.

Der 2. Advent begann mit einer Schrecksekunde für eine Familie im Stadtteil Höhr. Kurz vor Mittag schlug einer der Rauchwarnmelder an. Eine der Mülltonnen war in Brand geraten. Durch das schnelle Eingreifen des Hausbewohners konnte schlimmeres verhindert werden. Dieser Rauchmelder hat sich in diesem Fall bezahlt gemacht und zeigt, dass diese Leben retten können!

 

Haben sie sich schon einmal gefragt…?!

30.11.2011

 

 

 

Am Abend hören Sie draußen etwas, der automatische Bewegungsmelder geht an. Der Briefkasten klappert. Das Gartentor fällt ins Schloss und nichts ist zu sehen. Weit und breit keine Menschenseele. Am nächsten Morgen, sie huschen aus dem Haus auf dem Weg zur Arbeit oder Sie holen die morgendliche Zeitung aus ihrem Briefkasten. Hoppla..?! Was ist denn das?! Hat der Zeitungsbote gestern etwa... nein das kann nicht sein, schließlich haben Sie bereits die Zeitung reingeholt! Heinzelmännchen…auch nicht möglich. Aber wie?! 

Jedes Jahr werden in der Stadt Höhr-Grenzhausen und im Stadtteil Grenzau ca. 4000 gelbe Wertstoffsäcke verteilt. Die Feuerwehr Höhr-Grenzhausen ist mit rund 20 Kameradinnen und Kameraden an 2 Tagen damit beschäftigt, die Gelben Säcke zu verteilen. Einige Kilometer läuft jeder und trägt dabei das ein oder andere Kilo an Tüten mit sich. 

Aber die Aktion hat auch einen ernsten Hintergrund. Kennen Sie alle Straßen, Hinterhöfe und Bauernhöfe? Wissen Sie wie es dort auch aussieht, z.B. enge Kurven, Parkplätze, Sackgassen? Das Verteilen der Müllsäcke ist nicht nur ein einfaches Abgehen der Häuser, sondern anspruchsvoll für jeden unserer Fahrer und Austräger. Wir festigen unsere Ortskenntnisse und können im Ernstfall die Anfahrt schneller planen und müssen nicht erst uns über die jeweilige Situation informieren.

Ihre Heinzelmännchen der Feuerwehr Höhr-Grenzhausen

 

Freiwillige Feuerwehr nahm an Fahrsicherheitstraining teil

17.10.2011

Wie schon im letzten Jahr, nahmen einige Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen an einem Fahrsicherheitstraining teil. Die Männer aus den Wachen Höhr-Grenzhausen, Hillscheid und Hilgert konnten auf dem Übungsgelände des ADAC in Koblenz mit den Einsatzfahrzeugen diverse Gefahrensituationen nachstellen und diese erfolgreich meistern. Am Ende des spannenden und interessanten Tages nahm jeder Teilnehmer eine Urkunde über die erfolgreich bestandene Prüfung und eine Menge Erfahrung mit.

 

Wenn man uns lässt ...

09.10.2011

 

Jeden Tag 24 Stunden, 7 Tage in der Woche, 365 Tage im Jahr, egal ob Heilig Abend, Karfreitag oder Silvester stehen die freiwilligen Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner in der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen für Notfälle bereit. Wenn es brennt, sollte die Feuerwehr so schnell wie möglich kommen, um mit den Rettungs- und Löschmaßnahmen zu beginnen. Oft wird die Anfahrt verzögert, weil durch Falschparker Straßen und Feuerwehrzufahrten blockiert sind. Diese Zeit kann unter Umständen Menschenleben kosten! Wertvolle Minuten gehen verloren, wenn die schweren Gerätschaften weit getragen werden müssen. Auch wenn eine Straße nicht ausdrücklich mit Halteverbotsschildern oder mit anderen Schildern besonders als Feuerwehrzufahrt gekennzeichnet ist, parken Sie bitte immer so, dass die Feuerwehr mit ihren großen Fahrzeugen noch zügig durchkommt. Auf oder in engen öffentlichen Straßen darf z.B. nur geparkt werden, wenn eine Durchfahrtsbreite von 3 m bleibt. In Kurven ist noch mehr Platz erforderlich. Hier appelliert die Feuerwehr an Ihr Verantwortungsbewusstsein. Man hilft dabei aber auch sich selber, da nur durch genügend Sicherheitsabstand eine Eigengefährdung ausgeschlossen werden kann.

Ihre Feuerwehr Höhr-Grenzhausen

 

Tag der offenen Tür am 11.09.2011

15.09.2011

Die Feuerwehr der Höhr-Grenzhausen öffnete auch in diesem Jahr wieder ihre Tore. Es gab viel zu entdecken für Groß und Klein.

Unser Rauchzelt lies schon von weitem Erahnen: Hier ist die Feuerwehr! Besonders die Kinder hat das Erlebniszelt magisch angezogen. Es wurden die richtigen Verhaltensweisen bei einem Brand erklärt.

Erwachsene hatten die Möglichkeit die Feuerwehrausrüstung anzulegen und unter Anleitung das Vorgehen im Innenangriff auszuprobieren. Hier kam so mancher schon nach 10 Minuten ins Schwitzen.

In einem Rauchmelderhaus veranschaulichten wir, wie schnell sich der Rauch bei einem Brand in der Wohnung verteilt und wie wichtig Rauchmelder sein können. Für die Kleinen gab es hier auch eine Malecke, Infomaterial der Jugendfeuerwehr und spannende Geschichten bei den Vorlesungen im Feuerwehrauto. Für unsere kleinen Gäste fand wieder das beliebte Kistenstapeln statt und unsere Jugendfeuerwehr sorgte mit Wasserspielen für weitere Unterhaltung.

Die geplante Schauübung „Unfallrettung" ist aufgrund des schlechten Wetters leider ins „Wasser gefallen". Jedoch konnte das schlechte Wetter die Stimmung nicht trüben und dank einem festen Dach über dem Kopf waren die Platze gut gefüllt.

Unsere Küchencrew zauberte wieder eine deftige Erbsensuppe nach Feuerwehrart, Bratwurst und Pommes. Natürlich konnten sich unsere Gäste auch wieder am tollen Kuchenbuffet unserer Feuerwehrfrauen bedienen.

Wir bedanken uns bei allen, die uns bei dieser Veranstaltung unterstützt haben. Besonders bei unseren Frauen für die tollen Kuchen und dem Quartiermanagement für die gute Zusammenarbeit. Auch ein Dankeschön geht an die Feuerfee und den Unterhaltungskünstler. Ein ganz großes DANKESCHÖN geht aber an SIE, die Besucher die auch bei schlechtem Wetter zu uns gekommen sind.

Ihre Feuerwehr Höhr-Grenzhausen

 

50 Jahre und kein bisschen leise

26.08.2011

Dieses Jubiläum feiert diesmal keine Person, sondern ein Feuerwehroldtimer der Stadt Höhr-Grenzhausen.

Das Tanklöschfahrzeug wird, neben weiteren Fahrzeugen, am Tag der offenen Tür am 11.09.2011 ausgestellt. Gerne beantworten wir Ihre Fragen zu den Fahrzeugen und der Feuerwehr Höhr-Grenzhausen.

Einen kurzen Bericht über das "Leben" desTanklöschfahrzeugs finden Sie HIER.

 

Verabschiedung von drei Kameraden zur Altersabteilung

15.08.2011

 

 

Am letzten Freitag fuhr unser Oldtimer eine ganz besondere Tour. Auch eine besondere Fahrt für die Kameraden und deren Gattinnen. Denn es war ihre letzte Fahrt. Die letzte als aktive Mitglieder in der Feuerwehr der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen. Jeder Kamerad wurde zu Hause mit seiner Gattin abgeholt und gemeinsam zu der geladenen Gesellschaft in das Gerätehaus nach Höhr gefahren. Dort wurden Siegfried Speier, Hartwig Hümmerich und Gerhard Reith von Thilo Becker, Michael Thiesen und den Kameradinnen und Kameraden aus allen drei Wachen begrüßt. Thilo Becker blickte auf jeweils 42 Jahre Feuerwehrdienst zurück und hatte jeden eine besondere Anekdote. So wurde Siegfried Speier 2001 zum Wehrführer der Feuerwehr Hillscheid gewählt. Für besondere Dienste in der örtlichen Feuerwehr hat er vom Land Reinland-Pfalz das Ehrenabzeichen in Silber für besondere Verdienste in der Feuerwehr erhalten. Hartwig Hümmerich war bis zum Ausscheiden als Zugführer der Wache Höhr-Grenzhausen aktiv. Gerhard Reith der seine ersten Erfahrungen in Hilgert sammelte, konnte durch einen Umzug nach Höhr weitere Lehrgänge besuchen. Schließlich wurde er zum Wehrführer 1990 gewählt. Ab 2000 war er wieder in der Mannschaft als Verbandsführer aktiv. Alle 3 Kameraden blicken auf ein individuelles aber doch abwechslungsreiches und forderndes Feuerwehrleben zurück. Thilo Becker überreichte die offizielle Bestätigung die den Wechsel in die Alters- und Ehrenabteilung bescheinigt. Von der VG und den Wachen erhielten die Kameraden Präsente und Glückwünsche. In einer emotionalen Rede bedankte sich Siggi Speier bei allen die ihm auf seinem Weg tatkräftig unterstützt haben, besonders seiner Frau. Thilo Becker bedanke sich, mit Blumen bei allen Frauen für ihre unermüdliche Geduld mit ihren Männern. 
Christian Dilling der bereits Anfang des Jahres als Nachfolger von Siggi Speier gewählt wurde, wurde von Thilo Becker als Zugführer und Wehrführer bestellt. Von einem Vorgänger erhielt er symbolisch die Schlüssel der Hillscheider Wache überreicht.
Zu einer starken Mannschaft gehört eine starke Führung. Seit 1986 leiten Karl-Heinz Schmidt und Axel Simonis die Geschicke der Feuerwehr der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen. Da es für ein 25 jähriges Jubiläum als Wehrleitung keine offizielle Auszeichnung gibt, hat die Verbandsgemeinde ein besonders Geschenk einfallen lassen. Thilo Becker überreichte das silberne Feuerwehrbeil für 25 Jahre treue Wehrleitertätigkeit. 
Allen Geehrten wird auch an dieser Stelle nochmals DANKE für alles das gesagt, was sie für die Feuerwehren der VG geleistet haben.